Geprüfter Stand: Version 3.1 Stable, 21. August 2026. The Fun Pimps haben V3.1 am 30. Juli 2026 auf PC, PlayStation und Xbox als Stable veröffentlicht. Für Dedicated Server ist wichtig, dass der Server auf dem Default Public Version-Branch läuft. Wenn Clients und Server unterschiedliche Branches verwenden, schlägt die Verbindung bereits vor allen weiteren Einstellungen fehl.
Seit V3.0 wurden mehr als 150 Sandbox-Optionen eingeführt. Ein Teil älterer Werte aus serverconfig.xml wurde in den neuen SandboxCode verschoben. Wer von älteren Konfigurationen kommt, sollte die alte XML deshalb nicht blind übernehmen.
Server selbst hosten oder mieten?
Ein Selfhosted Dedicated Server gibt euch vollständigen Zugriff auf Konfiguration, Mods, Savegames und Logs. Dafür müsst ihr Updates, Netzwerk und Backups selbst administrieren. Ein Mietserver ist komfortabler, wenn eure Welt dauerhaft erreichbar sein soll oder ihr nicht mit SteamCMD, Firewall und einem 24/7-Rechner arbeiten wollt.
V3.1 mit SteamCMD installieren und aktualisieren
Der Dedicated Server ist eine eigene Steam-Anwendung mit der App-ID 294420. Die aktuell auf V3.1 geprüfte technische Serverdokumentation beschreibt Windows und Linux. Für den Stable-Branch könnt ihr beispielsweise verwenden:
steamcmd +force_install_dir "C:\Servers\7dtd" +login anonymous +app_update 294420 validate +quit
Unter Linux ersetzt ihr den Installationspfad durch einen passenden Linux-Pfad. Stoppt den Server vor Updates und erstellt vorher ein Backup. Bei einem gemieteten Server kontrolliert ihr anschließend, ob wirklich der Stable-/Default-Public-Branch V3.1 gestartet wurde.
Eigene Konfigurationsdatei statt serverconfig.xml überschreiben
serverconfig.xml ist die Vorlage für die Serverkonfiguration. Die aktuelle V3.1-Hosting-Dokumentation empfiehlt, die mitgelieferte Datei nicht direkt dauerhaft zu bearbeiten, weil sie bei Updates überschrieben werden kann. Kopiert sie stattdessen beispielsweise als myserver.xml und startet den Server mit -configfile=myserver.xml.
Unter Windows enthält startdedicated.bat die Startlogik; unter Linux übernimmt dies startserver.sh. Der entscheidende Punkt ist, dass eure eigene Konfigurationsdatei beim Update nicht durch die ausgelieferte Vorlage ersetzt wird.
Standardport und Spielerzahl
Die aktuelle offizielle Wiki nennt 26900 als Standardwert für ServerPort. In derselben aktuellen Konfigurationsreferenz ist ServerMaxPlayerCount standardmäßig auf 8 gesetzt. Wenn ihr Ports ändert, müssen Serverkonfiguration, Firewall und gegebenenfalls Router-Portweiterleitung zusammenpassen.
serverconfig.xml und SandboxCode
Seit V3.0 wurden zahlreiche ältere Sandbox-Werte in SandboxCode zusammengeführt. The Fun Pimps empfehlen Serveradmins, bestehende Presets im Spiel neu zu erzeugen und den resultierenden Code in die aktuelle Konfiguration zu übernehmen. In V3.1 wurden Dichte- und Respawn-Werte für Tiere und Gegner zusätzlich in Tag/Nacht-Einstellungen getrennt; ältere Presetcodes sollten deshalb erneut geprüft werden.
Crossplay mit PC, PS5 und Xbox
Für eine gemischte Gruppe müssen Server und Clients zunächst auf demselben kompatiblen Versionsstand laufen; für V3.1-Dedicated-Server nennt The Fun Pimps dafür ausdrücklich den Default Public Version-Branch. Prüft zusätzlich die aktuelle serverconfig.xml auf die Crossplay-Einstellungen eures Servers und beginnt bei Problemen mit einer unveränderten Vanilla-Konfiguration.
Easy Anti-Cheat ist kein generelles Spiel- oder Crossplay-Erfordernis. Der aktuelle Support von The Fun Pimps sagt ausdrücklich, dass EAC zum Spielen von 7 Days to Die nicht grundsätzlich erforderlich ist; einzelne Server können EAC jedoch aktivieren. Deshalb sollte EAC nicht pauschal als Voraussetzung für Crossplay dargestellt werden.
Mods oder Crossplay?
Mods sind bei 7 Days to Die nicht offiziell supportet. The Fun Pimps empfehlen für die Fehlersuche ausdrücklich eine unveränderte Vanilla-Installation. Für gemischte Plattformgruppen ist das besonders sinnvoll: Startet ohne Drittanbieter-Mods und ergänzt nur Funktionen, deren Kompatibilität mit allen beteiligten Plattformen konkret belegt ist.
Server nicht sichtbar
Prüft zuerst Version und Branch, danach Serverprozess, ServerPort, Sichtbarkeit, Crossplay-Konfiguration sowie Router und Firewall. Wenn EAC auf eurem Server aktiviert ist und Verbindungsprobleme auftreten, behandelt ihr das als separate EAC-Fehlerquelle; EAC ist nicht automatisch die Ursache eines Crossplay-Problems.
Bestehende Welt übernehmen
Vor einem Providerwechsel oder einer Neuinstallation solltet ihr Welt, Savegame und Konfiguration vollständig sichern. Beim Sprung von älteren Hauptversionen ist zusätzlich zu prüfen, ob die Weltversion offiziell unterstützt wird. Ein Serverumzug innerhalb derselben kompatiblen Version ist deutlich risikoärmer als eine Versionsmigration.
Backup und Update-Strategie
Legt vor Spielupdates, XML-Änderungen, SandboxCode-Wechseln und Mod-Updates jeweils eine externe Sicherung an. Ein Mietserver sollte euch dafür Downloadzugriff auf Saves und idealerweise versionierte Backups bieten.
Wann lohnt sich ein Mietserver?
Ein Mietserver ist besonders interessant für eine dauerhafte Koop-Welt mit gemischten Spielzeiten. Für Crossplay-Gruppen ist außerdem entscheidend, dass der Anbieter V3.1 zeitnah aktualisiert und die relevanten Crossplay-Einstellungen im Panel zugänglich macht.