Sons of the Forest besitzt ein separates Dedicated-Server-Tool für Windows. Damit kann eure Koop-Welt auch dann erreichbar bleiben, wenn der ursprüngliche Spieler-Host nicht im Spiel ist. Dieser Guide wurde am 25. August 2026 anhand der aktuellen Steam-Serverdaten, des offiziellen Endnight-Server-Diskussionsbereichs und der aktuellen Hosting-Dokumentation geprüft.
Der Dedicated Server gehört zum PC-Ökosystem von Sons of the Forest. Ein aktuelles GPORTAL-Angebot ist bereits im Server-Finder von coop-legends.de hinterlegt.
Dedicated-Server-Tool über Steam installieren
- Öffnet in Steam eure Bibliothek.
- Blendet unter den Bibliotheksfiltern die Kategorie Tools ein.
- Sucht nach Sons Of The Forest Dedicated Server und installiert das Tool.
- Startet das Tool zunächst einmal, damit die benötigten Serverdateien und Konfigurationsdaten erzeugt werden.
Steam führt das Dedicated-Server-Paket als separates Windows-Tool. Für Linux gibt es keine von Endnight dokumentierte native Serverfassung; Community-Lösungen über Wine oder Container sind deshalb nicht Bestandteil dieses Guides.
Welche Ports der Server benötigt
Der Server führt beim Start einen eigenen Netzwerk-Selbsttest durch. In der offiziellen Steam-Diskussion zum Dedicated Server werden für die Standardkonfiguration drei UDP-Ports ausgewiesen:
- 8766/UDP – GamePort
- 27016/UDP – QueryPort
- 9700/UDP – BlobSyncPort
Für einen öffentlich erreichbaren Heimserver müssen diese Ports an den Serverrechner weitergeleitet und in der Firewall freigegeben sein. Nutzt ihr abweichende Werte in der Konfiguration, gelten entsprechend eure eingestellten Ports.
dedicatedserver.cfg konfigurieren
Die zentrale Konfiguration heißt dedicatedserver.cfg. Darin werden unter anderem Servername, Spielerlimit, Passwort, LAN-Modus, Save-Slot und Spielmodus festgelegt. Die Standardkonfiguration verwendet maximal acht Spieler.
Ändert die Datei nur bei gestopptem Server und erstellt vorher eine Sicherung. Besonders wichtig sind ServerName, MaxPlayers, Password, LanOnly, SaveSlot, SaveMode und GameMode. Bei LanOnly=true ist der Server für lokale Netzwerke gedacht und nicht als öffentlicher Internetserver konfiguriert.
Server starten und Verbindungsprobleme prüfen
Startet den Dedicated Server und kontrolliert die Konsolenausgabe. Der integrierte Selbsttest meldet, ob GamePort, QueryPort und BlobSyncPort von außen erreichbar sind. Schlägt einer der Tests fehl, prüft zuerst Router-Portweiterleitung, Windows-Firewall und mögliche doppelte NAT-Konfigurationen beim Internetanbieter.
Eine funktionierende lokale Verbindung beweist nicht automatisch, dass der Server aus dem Internet erreichbar ist. Entscheidend ist der externe Erreichbarkeitstest beziehungsweise ein Verbindungsversuch aus einem anderen Netzwerk.
Spielstand und Serverdaten sichern
Vor Updates, Änderungen an dedicatedserver.cfg oder dem Übertragen einer bestehenden Welt solltet ihr die Serverdaten bei vollständig gestopptem Prozess sichern. So verhindert ihr, dass während des Kopierens noch Schreibvorgänge stattfinden.
Prüft nach einer Wiederherstellung nicht nur, ob die Welt startet, sondern auch Gebäude, Inventare und den verwendeten Save-Slot. Löscht die Ausgangssicherung erst, wenn die wiederhergestellte Welt getestet wurde.
Managed Server oder Self-Hosting
Beim Self-Hosting müsst ihr Windows-System, Updates, Firewall, Portweiterleitung und Backups selbst betreuen. Ein Managed Gameserver nimmt euch einen großen Teil davon ab und ist besonders sinnvoll, wenn der Server dauerhaft laufen soll oder euer Heimanschluss keine unkomplizierte Portweiterleitung erlaubt.
GPORTAL bietet aktuell Sons-of-the-Forest-Server an. Bei einem Anbieter-Vergleich solltet ihr neben dem Preis auf Spielerzahl, Backups, Dateizugriff, Serverstandort und Konfigurationsmöglichkeiten achten.