Don't Starve Together unterstützt offizielle Dedicated Server mit getrennten Shards für Oberwelt und Höhlen. Klei dokumentiert die Serverparameter weiterhin aktiv; die Command-Line-Dokumentation wurde zuletzt am 15. Juli 2026 aktualisiert. Dieser Guide wurde am 25. August 2026 geprüft.
Für einen klassischen Zwei-Welten-Server laufen normalerweise ein Master- und ein Caves-Prozess. Wer Administration und Updates nicht selbst übernehmen möchte, findet im Server-Finder von coop-legends.de auch ein aktuelles Managed-Angebot von GPORTAL.
Ordnerstruktur eines DST Dedicated Servers
Klei verwendet eine Cluster-Struktur. Standardmäßig liegt sie unter DoNotStarveTogether im Klei-Datenordner. Der genaue Basisordner hängt vom Betriebssystem ab:
- Windows: Dokumente/Klei
- macOS: ~/Documents/Klei
- Linux: ~/.klei
Im Cluster liegt cluster.ini. Für jeden Shard gibt es einen eigenen Unterordner mit server.ini, typischerweise Master und Caves.
Master und Caves starten
Klei nennt für einen Zwei-Level-Server folgende grundlegenden Startparameter:
dontstarve_dedicated_server_nullrenderer -cluster MyClusterName -shard Master
dontstarve_dedicated_server_nullrenderer -cluster MyClusterName -shard CavesBeide Prozesse greifen dabei auf denselben Cluster zu, aber jeweils auf ihren eigenen Shard-Ordner. Bei mehreren Shards müssen die verwendeten Ports eindeutig sein.
cluster.ini und server.ini konfigurieren
cluster.ini enthält clusterweite Einstellungen wie Spielerlimit und weitere Gameplay-/Netzwerkoptionen. server.ini enthält die shard-spezifischen Serverwerte. Klei erlaubt per Kommandozeile beispielsweise -players mit einem gültigen Bereich von 1 bis 64; dieser Wert überschreibt das Spielerlimit aus cluster.ini.
Der Verbindungsport wird über -port oder den entsprechenden Wert in server.ini gesetzt. Bei einem mehrstufigen Cluster muss jeder Shard einen anderen Port verwenden.
cluster_token.txt nicht vergessen
Für einen Online-Dedicated-Server wird ein Cluster-Token benötigt. Klei unterstützt sowohl eine cluster_token.txt im Cluster-Verzeichnis als auch die Übergabe per -token. Behandelt dieses Token wie ein Geheimnis und veröffentlicht es nicht.
Wenn der Server mit einer Meldung über ein fehlendes oder ungültiges Auth-Token abbricht, prüft als Erstes, ob das aktuelle Token im richtigen Cluster-Verzeichnis liegt und vom Serverprozess gelesen werden kann.
Ports und LAN-Modus
Der mit -port gesetzte Serverport verwendet UDP. Klei erlaubt Werte zwischen 1024 und 65535. Für die automatische LAN-Erkennung muss der Serverport laut aktueller Dokumentation zwischen 10998 und 11018 liegen.
Mit -offline lässt sich der Server im Offline-Modus starten. Dann wird er nicht öffentlich gelistet, ist nur im lokalen Netzwerk erreichbar und Steam-bezogene Onlinefunktionen stehen nicht zur Verfügung.
Mods auf dem Dedicated Server
DST unterstützt Server-Mods. Haltet jedoch Server- und Moddateien aktuell und testet Änderungen zuerst mit einer Sicherung des Clusters. Der Klei-Support weist darauf hin, dass sich der Mod-Pfad bei Bedarf mit -ugc_directory überschreiben lässt.
Bei Modproblemen sind die Logdateien der einzelnen Shards entscheidend: Prüft Master und Caves separat, weil ein Fehler auch nur einen der beiden Prozesse betreffen kann.
Backups und sicherer Serverstopp
Sichert den vollständigen Cluster-Ordner inklusive cluster.ini, Token, Master- und Caves-Daten. Stoppt beide Serverprozesse vor dem Backup, damit Welt- und Konfigurationsdateien nicht während des Kopierens verändert werden.
Vor Mod-Updates, Weltänderungen oder Änderungen an der Shard-Struktur sollte immer ein vollständiger Rückweg über ein getestetes Backup vorhanden sein.
DST Server mieten oder selbst hosten
Self-Hosting bietet die größte Kontrolle über Shards, Mods und Konfiguration, ist durch die getrennten Master-/Caves-Prozesse aber administrativ aufwendiger als bei vielen anderen Koop-Spielen. Managed Hosting kann diese Einrichtung vereinfachen.
Für Don't Starve Together ist aktuell ein GPORTAL-Angebot im Server-Finder hinterlegt. Vergleicht dabei insbesondere Mod-/Workshop-Support, Backups, Dateizugriff und Serverstandort.