7 Days to Die Dedicated Server einrichten – V3.3

7 Days to Die Dedicated Server für V3.3 Stable einrichten: Installation, serverconfig.xml, Mods, Backups, Server-Finder und Fehlerdiagnose.

7 Days to Die – offizielles Key-Art
Quelle: The Fun Pimps

Übersicht

Mit einem Dedicated Server könnt ihr eure 7-Days-to-Die-Welt unabhängig davon betreiben, ob der ursprüngliche Host im Spiel ist. Die Anleitung zeigt die Installation, die wichtigen Einträge in serverconfig.xml, Backups und die Fehlersuche. Entscheidend ist, dass Client und Server dieselbe Spielversion verwenden.

Versionsstand (14. Oktober 2026): V3.3.0 Stable ist seit dem 5. Oktober 2026 veröffentlicht. Die hier dokumentierten Einrichtungsschritte wurden zuletzt am 3. September 2026 für die V3.2-Reihe abgeglichen. Einzelne Einstellungen können mit V3.3 abweichen. Verwendet daher die serverconfig.xml aus eurer aktuellen Installation und legt vor Updates Kopien von Welt, Savegame und Konfiguration an.

Server selbst hosten oder mieten?

Für einen eigenen Dedicated Server richtet ihr die Serverdateien auf einem Windows- oder Linux-Rechner ein und verwaltet Konfiguration, Updates und Sicherungen selbst. Wer diese Aufgaben abgeben möchte, kann einen Mietserver nutzen.

Im Gameserver-Finder für 7 Days to Die seht ihr die hinterlegten Angebote und Selfhosting-Optionen. Achtet auf Spielversion, Mods, verfügbare Slots und Backups, bevor ihr euch entscheidet.

Dedicated Server installieren oder aktualisieren

Der separate Dedicated-Server-Download wird unter Steam als App 294420 geführt. Eine aktuelle technische Dokumentation aus der 7-Days-to-Die-Modding-Community beschreibt für SteamCMD den Stable-Download mit:

steamcmd +force_install_dir "C:\Servers\7dtd" +login anonymous +app_update 294420 validate +quit

Unter Linux verwendet ihr entsprechend einen Linux-Pfad. Diese SteamCMD-Angabe ist keine aktuelle Support-Anleitung von The Fun Pimps; sie wird deshalb hier als technische Sekundärquelle gekennzeichnet. Nach jedem größeren Spielupdate prüft ihr zuerst die Versionsanzeige von Server und Client, bevor ihr einen bestehenden Spielstand ladet.

Was sich an den Servereinstellungen geändert hat

Mit V3.0 wurden zahlreiche frühere Einzeloptionen aus der serverconfig.xml in den neuen SandboxCode verschoben. The Fun Pimps nennt als damaligen Standardcode AAAJABJACJADJARFBNC; bei übernommenen Welten sollten alte Einstellungen über das Ingame-Menü neu erzeugt und als SandboxCode in die aktuelle Serverkonfiguration übertragen werden.

V3.1 teilte unter anderem Dichte- und Respawn-Einstellungen nach Tag und Nacht auf. The Fun Pimps warnte ausdrücklich, dass ältere benutzerdefinierte Preset-Codes dadurch ungültig werden und auf Standardwerte zurückfallen können. Wer einen alten SandboxCode weiterverwendet, sollte ihn daher in V3.2 neu prüfen.

Änderung seit V3.2: Mit V3.3.0 hat The Fun Pimps unter anderem einen Fehler beim Aufnehmen von Fahrzeugen mit Inventar auf Dedicated Servern und einen möglichen Deadlock beim Speichern von Weltabschnitten behoben. Die folgenden Hinweise zu SandboxCode und älteren Updates erklären weiterhin die Migration; für tatsächlich verfügbare Optionen ist die Konfiguration eurer aktuellen Serverinstallation maßgeblich.

serverconfig.xml unter V3.3 bearbeiten

Öffnet die mit der aktuellen Serverinstallation gelieferte serverconfig.xml. Das offizielle Wiki nennt unter anderem ServerName, ServerPassword, ServerVisibility, ServerPort und ServerMaxPlayerCount. Seine Beispieltabelle ist jedoch ausdrücklich als A20.6 dokumentiert. Überschreibt deshalb keine aktuelle Konfiguration mit einer alten Beispielkonfiguration, sondern ändert gezielt die Properties, die in eurer aktuellen Datei tatsächlich vorhanden sind.

Das Wiki führt für ServerPort weiterhin 26900 und für ServerMaxPlayerCount 8 als Werte. Weil die Tabelle nicht als V3.2-spezifisch gepflegt ist, solltet ihr diese Angaben gegen die mit V3.3 ausgelieferte Konfiguration prüfen, bevor ihr Firewall- oder Hostingregeln dauerhaft darauf ausrichtet.

Firewall, Sichtbarkeit und Verbindungsprobleme

  1. Prüft zuerst, ob Server und alle Clients wirklich denselben Stable-Versionsstand verwenden (aktuell V3.3.0).
  2. Kontrolliert ServerVisibility und den in eurer aktuellen serverconfig.xml gesetzten Port.
  3. Gebt genau diesen Port in Host-Firewall und gegebenenfalls Router/NAT frei. Übernehmt keine zusätzlichen Portlisten aus älteren Guides ungeprüft.
  4. Testet bei EAC-Problemen die aktuellen Hinweise von The Fun Pimps. Der Entwickler nennt unter anderem Firewall-/Antivirus-Verzögerungen und Netzwerkprobleme als mögliche Ursachen.

V3.2.0 behebt laut Release Notes außerdem einen Fehler mit dem Popup Failed to search EOS servers. Wenn ein Server unter V3.2 weiterhin nicht gefunden wird, ist dieser konkrete Bug daher nicht automatisch die Ursache; prüft Version, Sichtbarkeit, Netzwerk und Serverlog einzeln.

Mods sauber testen

The Fun Pimps bietet keinen Support für einzelne Drittanbieter-Mods. Bei Problemen soll zunächst ein unverändertes Vanilla-Spiel getestet werden. Im Mods-Ordner darf laut aktueller Support-Anleitung 0_TFP_Harmony nicht entfernt werden; andere Mods können zur Fehlersuche vorübergehend ausgelagert und anschließend einzeln wieder aktiviert werden.

V3.2 ergänzt außerdem die Übertragung eines minimalen Metadatenpakets für Custom-POIs vom Server an Clients. Das ist kein allgemeiner Beleg dafür, dass beliebige Mods clientseitig automatisch bereitgestellt werden. Für jede Mod gelten weiterhin deren eigene Installations- und Versionsanforderungen.

Backups vor Updates und Konfigurationswechseln

Unter Windows nennt The Fun Pimps standardmäßig C:\Users\%USER%\AppData\Roaming\7DaysToDie als Nutzerdatenpfad. Unter Linux ist es /home/%USER%/.local/share/7DaysToDie. Bei einem Server mit abweichendem UserDataFolder oder SaveGameFolder gelten stattdessen die dort gesetzten Pfade.

Sichert vor Updates mindestens die verwendete Welt, den zugehörigen Save und eure aktuelle Serverkonfiguration. Startet die aktualisierte Welt erst, wenn eine Rückkehr zur Sicherung möglich ist.

Crossplay getrennt prüfen

Crossplay hängt nicht nur von der Serverinstallation, sondern auch von Plattform, Spielversion und Netzwerkkonfiguration ab. Die aktuelle Plattformkombination und die Voraussetzungen sind deshalb im separaten 7 Days to Die Crossplay-Guide zusammengefasst, statt sie hier aus älteren Serverdokumentationen abzuleiten.

Häufige Fragen zum 7 Days to Die Dedicated Server

Seit dem 5. Oktober 2026 ist V3.3.0 die aktuelle Stable-Version. The Fun Pimps führen V3.3.0 in den offiziellen Release Notes. Server und Clients sollten auf demselben Stable-Stand laufen.

Nein. Die große Beispieltabelle auf der offiziellen Wiki-Seite ist selbst als Stand A20.6 gekennzeichnet. Für V3.3 ist die mit eurer aktuellen Serverinstallation ausgelieferte serverconfig.xml die bessere Referenz für vorhandene Properties und Defaultwerte.

V3.0 verschob viele Einstellungen in den SandboxCode; V3.1 teilte mehrere Dichte- und Respawn-Optionen nach Tag und Nacht auf. The Fun Pimps warnt deshalb, dass ältere benutzerdefinierte Preset-Codes ungültig werden können. Prüft oder erzeugt den Code mit der aktuellen Version neu.

The Fun Pimps empfiehlt, den Fehler zunächst ohne Drittanbieter-Mods in einem neuen Vanilla-Spiel zu reproduzieren. Der mitgelieferte Ordner 0_TFP_Harmony soll dabei nicht entfernt werden.

Quellen

Letzte Versionsprüfung: 14. Oktober 2026. Die Installation wurde für V3.3 nicht erneut praktisch getestet; die Einrichtungshinweise basieren teilweise auf dem zuvor dokumentierten Stand.

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