Patch 7.1.0 verschärft Verteidigungsmissionen

Helldivers 2 verteilt Gegner bei getrennten Squads neu und macht High-Value-Assets-Missionen härter. Dazu kommen Waffen- und Netzwerkfixes.

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Helldivers 2 – Helldiver im Einsatz
Quelle: Arrowhead / Steam

Übersicht

Arrowhead hat am 22. September 2026 Patch 7.1.0 „Devoid of Liberty“ für Helldivers 2 veröffentlicht. Das Update verteilt Gegner bei auseinandergezogenen Trupps neu, verschärft „Evacuate High-Value Assets“-Missionen und passt mehrere Waffen und Stratagems an. Dazu kommen zahlreiche Crash-, Netzwerk- und Missionsfixes.

Helldivers 2 im Koop-Gameplay

Der folgende Gameplay-Clip von PlayStation Access zeigt mehrere Missionen im Vierertrupp und vermittelt einen guten Eindruck von Gefechten, Stratagems und Friendly Fire.

Gegner-Spawns reagieren stärker auf getrennte Squads

Wenn sich ein Team weit über die Karte verteilt, soll der Gegnerdruck künftig gleichmäßiger auf die einzelnen Helldiver verteilt werden. Dafür berücksichtigt das Spawn-System nun sowohl die Zahl als auch die Entfernung der Gegner. Ist ein Spieler nur gering unter Druck, während das globale Gegnerlimit erreicht ist, werden neue Gegner bevorzugt in seiner Nähe erzeugt; weit entfernte Gegner können bei überschrittenem Budget verschwinden.

Arrowhead will damit Situationen reduzieren, in denen einzelne Spieler durch praktisch leere Außenposten laufen, während Gegner weit entfernt gebunden sind.

Verteidigungsmissionen werden härter

Die Mission „Evacuate High-Value Assets“ erhält mehr mögliche Wellen, kürzere Pausen und mehr Gegner pro Welle. Besonders in Lobbys mit drei oder vier Spielern steigt der Encounter-Budget-Anteil stärker an. Zusätzlich können Shriekers auftauchen, Loot-Positionen wurden stärker randomisiert und zehn gewöhnliche Samples auf der Karte verteilt.

Für die Verteidigung der Generatoren gibt es außerdem zusätzliche UI-Hinweise: Ihr seht deren Gesundheitszustand nun sowohl im Missions-Interface als auch auf der Minikarte.

One-Two, Trident und Orbital Precision Strike angepasst

Beim AR/GL-21 One-Two erhöht Arrowhead die Munitionsreserven des Unterlauf-Granatwerfers: Ihr startet mit drei statt zwei Granaten, könnt fünf statt drei Reserveschüsse tragen und erhaltet beim Nachfüllen bis zu fünf.

Das LAS-13 Trident verliert einen Großteil seines zuletzt erhöhten vertikalen Rückstoßes. Der Wert sinkt laut Patchnotes von 12 auf 2. Beim Orbital Precision Strike wird der Cooldown von 90 auf 80 Sekunden reduziert.

Die G/40 Melta Mine kann sich nicht mehr auf die bisherige Weise an Figuren oder Fahrzeugen festsetzen. Damit sollen unter anderem Minen auf Helldivern, ungünstige Winkel und schwebende Minen vermieden werden.

Mehrere Koop- und Netzwerkfehler behoben

Patch 7.1.0 behebt einen seltenen Fehler, bei dem Spieler unter schlechten Netzwerkbedingungen nicht mehr verstärkt werden konnten. Arrowhead nennt außerdem einen Crash oder Disconnect bei Karten mit Bunker-Caches sowie einen seltenen Crash beim Hotjoin in Oil-Rig-Missionen.

Weitere Korrekturen betreffen unter anderem die Darstellung gewechselter Rüstungsteile für Mitspieler, Terminal-Animationen, Missionsziele und Gegnernavigation. Auf Xbox Series S wurde zudem ein Fehler behoben, durch den die DSS bei einem Sichtfeld über 65 nicht sichtbar sein konnte.

Ironclad Democracy startet am selben Tag

Parallel zum Patch ist am 22. September auch der Premium-Warbond Ironclad Democracy gestartet. Er bringt unter anderem neue Primär- und Sekundärwaffen, Granaten, Rüstungen und Booster.

Quelle

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