Das Entwicklerteam von Factorio hat am 23. Oktober 2026 die Versionsreihe 2.1 als stabil eingestuft. Zuvor war sie mehrere Monate lang im experimentellen Zweig verfügbar. Für gemeinsam betriebene Fabriken ist vor allem der Wechsel von 2.0 wichtig: Bestehende Spielstände können zwar mit 2.1 geladen werden, nach dem Update lässt sich die neue Speicherung laut Entwickler aber nicht mehr auf 2.0 zurücksetzen.
Was sollten Koop-Gruppen vor dem Update tun?
Das Factorio-Team empfiehlt, Spielstände und Blaupausen zu sichern, bevor ihr auf 2.1 aktualisiert. Einige technische Änderungen, etwa die getrennte Ein- und Ausgabe im Schaltungsnetzwerk, können bestehende Fabrikkonstruktionen beeinflussen. Bei modifizierten Partien solltet ihr die Kompatibilität eurer verwendeten Mods prüfen: Viele wurden bereits für 2.1 angepasst, aber nicht zwangsläufig alle.
Damit eure Gruppe dieselbe Welt weiterführen kann, ist es sinnvoll, vor der Umstellung eine vollständige Sicherung anzulegen und Mods sowie genutzte Erweiterungen gemeinsam abzugleichen. Konkrete Migrationsbefehle oder Servereinstellungen gibt die offizielle Ankündigung nicht vor.
Was ändert sich für Dedicated Server?
Mit 2.1 steht Factorio nun nativ für ARM64-Linux zur Verfügung, ausdrücklich auch als Headless-Server-Version beispielsweise für Raspberry-Pi-Systeme. Darüber hinaus bringt die Version Anpassungen an Weltraumlogistik, Schaltungsnetzwerk, Flüssigkeitssystemen und Produktionsgebäuden. Es handelt sich vor allem um Funktions- und Komfortverbesserungen, nicht um eine neue Kampagne oder zusätzliche Planeten.
Die offizielle Entwicklerübersicht Friday Facts #449 beschreibt die Änderungen und die Grenzen der Umstellung. Auf der Factorio-Downloadseite sind die jeweils aktuellen Stable- und Headless-Builds zu finden. Weitere Informationen findet ihr in unserem Spielprofil.