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Diablo IV startet Hell’s Legacy und kommt auf Switch 2

Season of Hell’s Legacy startet am 15. September 2026. Gleichzeitig erscheint Diablo IV auf Nintendo Switch 2; die Amazone folgt als Class Pack in der ersten Hälfte 2027.

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Diablo IV – Season of Hell’s Legacy aus dem offiziellen BlizzCon-2026-Trailer
Quelle: Quelle: Blizzard Entertainment / offizieller Diablo-YouTube-Trailer

Übersicht

Diablo IV startet am 15. September 2026 in die Season of Hell’s Legacy. Blizzard hat nach dem „What’s Next“-Panel der BlizzCon 2026 den Saisoninhalt, mehrere Endgame- und Komfortänderungen sowie neue Details zur Amazone veröffentlicht. Am selben Tag erscheint außerdem die Diablo IV: Age of Hatred Collection für Nintendo Switch 2.

Die Saison beginnt laut Blizzard am 15. September um 9:30 Uhr PT, entsprechend 18:30 Uhr MESZ.

Hell’s Legacy bringt Diablo, Baal und Mephisto zurück

Die Jubiläumssaison knüpft an die Geschichte von Season of Death’s Awakening an. Deckard Cains verlorene Seele kehrt zurück und führt durch eine saisonale Questreihe, in der ihr den Echos von Diablo, Baal und Mephisto begegnet. Die Kämpfe führen unter anderem nach Tristram, zum Arreat Summit und in die Durance of Hate.

Nach den Begegnungen könnt ihr jeweils einen Splinter of Evil eines Prime Evil tragen. Dieser schaltet einen eigenen Rufpfad, Modifikatoren und Upgrades über War Plans frei. Diablo beeinflusst dabei Helltide und Infernal Hordes, Baal The Undercity und Lair Bosses sowie Mephisto The Pit und Nightmare Dungeons. Alle drei wirken sich auch auf den Tree of Whispers aus.

Waking Nightmares greifen frühere Diablo-Spiele auf

Mit den Waking Nightmares rekonstruiert Blizzard Schauplätze und Begegnungen aus Diablo I, Diablo: Hellfire, Diablo II, Diablo III und Diablo Immortal für Diablo IV. Die größten Varianten funktionieren als mehrstufige Capstone-Dungeons und können auf hohen Torment-Stufen auch als Pinnacle Capstones gespielt werden.

Daneben gibt es normal große Dungeons sowie einzelne Begegnungen in der offenen Welt. Blizzard nennt nahezu 20 wiederkehrende Bosse, darunter Nihlathak und die Maggot Queen, sowie bekannte Figuren wie Leah. Neun sogenannte Legacy Uniques kommen ebenfalls hinzu und bleiben dauerhaft sowohl im saisonalen als auch im ewigen Realm verfügbar. Dazu gehören unter anderem Leoric’s Crown und Stone of Jordan.

Rebirth und gemeinsame War Plans kommen mit Season 15

Rebirth kehrt zurück. Damit lässt sich ein Charakter aus dem Eternal Realm in eine neue Saison übertragen: Name, Klasse, Aussehen und bestimmte kosmetische Einstellungen bleiben erhalten, der Charakter startet saisonal aber wieder auf Stufe 1. Ausrüstung und Inventar müssen vorher entfernt werden.

War-Plans-Fortschritt wird künftig außerdem accountweit zwischen Charakteren geteilt, sofern sie in denselben Bereichen für Seasonal/Eternal, Hardcore/Non-Hardcore und Solo-Self Found/Normal liegen. Die Punkte sind gemeinsam, die eigentliche Verteilung innerhalb der War Plans bleibt pro Charakter separat.

Bei Mythic Uniques reagiert Blizzard auf PTR-Feedback. Der Horadric Cube kann künftig ein Unique direkt zu einem Mythic aufwerten und dabei dessen Affixe erhalten. Mythic Charms können mit einer kleinen Chance aus Unique-Charms entstehen; zusätzlich kommen neue Crafting-Rezepte für Affixe auf Ausrüstung, Charms und Seals.

Amazone kommt in der ersten Hälfte 2027

Das Panel zeigte erstmals genauer, wie Blizzard die Amazone für Diablo IV interpretiert. Die Klasse ist weiblich und basiert auf drei Design-Säulen: Kampferfahrung, hohe Athletik und mystische Magie. Sie erscheint als separates Class Pack in der ersten Hälfte 2027; Preis und weitere Kaufdetails will Blizzard erst näher am Release nennen.

Vier Archetypen strukturieren die Klasse:

  • Champion: Nahkampf mit Schwert und Schild sowie Buffs für die Amazone und ihre Verbündeten.
  • Skirmisher: beweglicher Hit-and-Run-Stil mit dem Speer.
  • Ranger: Fernkampf mit präzisem Bogenspiel.
  • Commander: kontrolliert das Schlachtfeld mit Phalanxen von Valkyries.

Bereits in der Eröffnungszusammenfassung hatte Blizzard bestätigt, dass Bogen und Speer zurückkehren. Der Speer wird dabei als neuer Waffentyp für Diablo IV eingeführt.

Nintendo Switch 2 erhält Diablo IV am 15. September

Ebenfalls am 15. September erscheint die Diablo IV: Age of Hatred Collection auf Nintendo Switch 2. Das Paket enthält das Basisspiel sowie die Erweiterungen Vessel of Hatred und Lord of Hatred.

Blizzards aktuelle BlizzCon-Beiträge bestätigen den Switch-2-Release und den Umfang der Collection, nennen dort aber keine zusätzlichen Switch-2-spezifischen Details zu Crossplay oder lokalem Koop. Solche Funktionen sollten deshalb nicht aus den bisherigen Plattformversionen auf die neue Fassung übertragen werden, solange Blizzard sie nicht separat bestätigt.

Was ist für Koop-Gruppen neu?

Ein neuer separater Koop-Modus wurde im „What’s Next“-Panel nicht angekündigt. Für Gruppen sind dennoch mehrere Punkte relevant: Der Champion-Archetyp der Amazone ist ausdrücklich auf Buffs für sich selbst und Verbündete ausgelegt, während die saisonalen Waking Nightmares und Prime-Evil-Aktivitäten den neuen PvE-Schwerpunkt von Hell’s Legacy bilden.

Blizzard kündigte außerdem bereits weitere Änderungen für kommende Seasons an. War Plans sollen zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten und saisonale Varianten erhalten; auch Itemisierung und Charakteranpassung sollen weiter ausgebaut werden. Konkrete Termine oder vollständige Feature-Listen für diese späteren Seasons gibt es noch nicht.

Quellen

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