Barotrauma hat am 27. Oktober 2026 Patch 1.13.5.0 erhalten. FakeFish behebt damit mehrere Schwachstellen, über die manipulierte Multiplayer-Clients Server oder andere Mitspieler beeinträchtigen konnten. Gleichzeitig wurde die Crossplay-Unterstützung über Epic Online Services deaktiviert.
Welche Sicherheitsprobleme wurden behoben?
Nach den offiziellen Patchnotes konnten veränderte Clients zuvor fehlerhafte Daten senden, um einen Server einzufrieren, oder die Schutzmechanismen gegen Überlastungsangriffe umgehen. In einem solchen Fall konnten sogar andere Spieler fälschlich vom Server entfernt oder gesperrt werden.
Weitere Korrekturen verhindern versteckte Befehle an NPCs, aus der Ferne platzierte Zünder sowie manipulierte Daten, die beim nächsten Speichern einen Kampagnenspielstand beschädigen konnten. FakeFish beschreibt damit konkrete geschlossene Angriffswege; dass tatsächlich Spielstände einer bestimmten Anzahl von Nutzern verloren gingen, behauptet der Entwickler nicht.
Was bedeutet das für Server und gemeinsame Kampagnen?
Vor allem Betreiber öffentlicher oder regelmäßig genutzter Server sollten prüfen, ob ihre Installation bereits auf 1.13.5.0 aktualisiert ist. FakeFish fordert in der Ankündigung ausdrücklich zum Update auf. Bei laufenden Kampagnen bleiben unabhängige Sicherungen der Spielstände eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme; das ist eine redaktionelle Empfehlung, keine neue Patchfunktion.
Was ändert sich beim Crossplay?
Weil Barotrauma aus dem Epic Games Store entfernt wurde, hat FakeFish die Crossplay-Unterstützung über Epic Online Services abgeschaltet. Die Patchnotes erklären nicht, ob jede denkbare Kombination vorhandener Epic- und Steam-Installationen damit unmöglich wird. Fest steht: Der bisherige EOS-Crossplay-Weg wird nicht mehr unterstützt. Eine neue Alternative benennt der Entwickler in dieser Mitteilung nicht.
Grundlegende Informationen zu Besatzung, Koop-Modi und Plattformen bietet unser Barotrauma-Spielprofil. Die kommende Erweiterung Home & Harbor ist ein separates Thema.